ADRA Deutschland – Blog

Schlagwort Archiv: Hilfsprojekt

ADRA Direkt – Leben trotz Dürre in Äthiopien

Extreme Dürre bedroht die Existenz der Hirtennomaden der Region Afar in Äthiopien. Dawit Mehari, Länderkoordinator bei ADRA Deutschland, berichtet über ein aktuelles Hilfsprojekt in der Region.

Spendenaktion für Kinderklinik in Äthiopien erfolgreich abgeschlossen!

Im Sommer 2015 kam von ADRA Äthiopien die Bitte, die Kinderklinik in Mekele zu unterstützen. Die „Mekele Seventh Day Adventist Clinic“ wurde vor mehr als 40 Jahren gegründet. Das bei der Bevölkerung beliebte Krankenhaus bietet allgemeine medizinische Versorgung und hat sich auf die Behandlung von Kindern spezialisiert. Allerdings war die Ausstattung komplett veraltet und die Klinik kämpfte trotz des sehr engagierten Teams rund um Dr. Tesfalem ums Überleben.

Fast alle medizinischen Geräte schon angekommen

Mit Hilfe engagierter Spendensammler konnte ein Großteil der medizinischen Geräte bereits im vergangenem Jahr gekauft und nach Äthiopien geschickt werden. Der Helferkreis der Adventgemeinde Augsburg hat maßgeblich dazu beigetragen. Der Helferkreis besteht aus 70 bis 80 Engagierten, die in ehrenamtlicher Tätigkeit über das Jahr hinweg hochwertige Weihnachtsdekorationen anfertigen. Diese wird anschließend auf dem Augsburger Weihnachtsmarkt verkauft. Der Verkaufserlös geht als Spende an ADRA beziehungsweise wird für ein bestimmtes Hilfsprojekt eingesetzt, wie etwa die Kinderklinik in Mekele.

Helferkreis Augsburg erwirtschaftet fehlende Summe für Röntgengerät

Am vergangenen Weihnachtsmarkt in Augsburg konnte der Helferkreis mit 14.000 Euro wiederum eine stolze Summe erwirtschaften!  Das reicht, um nun auch das fehlende Röntgengerät für die Kinderklinik zu kaufen. ADRA dankt allen unermüdlichen Spendern und Unterstützern, die dies möglich gemacht haben!

Kinderklinik in Mekele von außen.
Kinderklinik in Mekele von außen.
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ADRA hilft Binnenvertriebenen im Südsudan den Hunger zu überwinden

Der Bundesstaat Upper Nile im Südsudan steht seit Beginn des Bürgerkrieges im Dezember 2013 im Zentrum der humanitären Hilfe. In die Bezirke Nasir und Ulang entlang des Sobat Flusskorridors sind viele Menschen geflohen und haben sich dort angesiedelt. ADRA hilft ihnen dabei, den Hunger zu überwinden.

Ruach ist froh Saatgut und Werkzeuge anstelle von Lebensmittelspenden zu erhalten

Ruach Kalam TopRuach Kalam Top ist 65 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Doma payam, Ulang County. Er hat durch den bewaffneten Konflikt in Südsudan im Jahr 2013 sein Vieh und das gesamte Hab und Gut verloren. Er und seine Familie hatten nichts mehr zu essen und mussten wilde Früchte sammeln oder betteln. In dieser aussichtslosen Situation hat ihm das Hilfsprojekt von ADRA wieder Hoffnung gegeben.

Als er Saatgut und Werkzeuge von ADRA bekam, war er fest entschlossen, seine verzweifelte Situation zu ändern. So hat er es geschafft, wieder genügend Lebensmittel für sich und seine Familie anzubauen und er plant von seinen Überschüssen Kühe zu kaufen, um seine Einkommenssituation weiter zu verbessern.

Ruach hat mehr als 400 Kilogramm Mais, 110 Kilogramm Linsen und verschiedene Gemüse geerntet. Aus dieser Ernte hat er bereits genügend Saatgut zurückgelegt, welches er in der nächsten Saison setzen wird.

„Ich bin zufrieden mit ADRA, weil wir Saatgut und Werkzeuge anstatt fertigen Lebensmitteln bekommen haben. Denn die Lebensmittel würden wir aufbrauchen und hätten dann wieder Hunger. Das Saatgut und die Werkzeuge können wir dagegen bedarfsgerecht einsetzen.“

Nyagun kann ihre Familie endlich wieder ernähren

Nyagun Kun KuaonNyagun Kun Kuaon (rechts) ist 50 Jahre alt und lebt in Wunkuel Village in Wechdenyang Boma, Ulang County. Nyagun hat acht Kinder und zwei Großmütter, die sie als Bäuerin versorgen muss.

Bevor sie das Saatgut und die Werkzeuge von ADRA bekam, war ihr Leben miserabel. Sie musste bei Verwandten um Lebensmittel bitten und wilde Früchte sammeln. Ihre jüngeren Kinder litten unter Mangelernährung.

Deswegen hat sie sich sehr darüber gefreut, Unterstützung von ADRA zu erhalten und es spornte sie an, hart zu arbeiten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Sie hat jetzt genügend Ernte, um ihre Familie gut zu versorgen.

Nyagun sagt, dass sie nicht weiß, wie sie ADRA und den Menschen in Deutschland für diese Hilfe danken kann. Ohne ADRA wären sie womöglich gestorben oder hätten nach Äthiopien in ein Flüchtlingscamp gehen müssen. Deswegen ist sie ADRA sehr dankbar für diese Unterstützung!

ADRA bietet in der Ukraine Hilfe für die Seele

Tamara

Seit Beginn der Ukrainekrise haben über zwei Millionen Menschen auf der Suche nach Sicherheit ihre Heimat verlassen. Besonders die Regionen um Luhansk und Donezk sind von kriegerischen Auseinandersetzungen schwer gezeichnet. Um die Betroffenen zu unterstützen, bietet ADRA psychosoziale Betreuung an, die in den Alltag der Menschen integriert wird. Bei Gruppentreffen, Festen sowie physiotherapeutischen Maßnahmen wie Massagen können sie entspannen und das Erlebte vergessen.

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Madagaskar – Reise voller Emotionen

Fabi in Madagaskar

Wegen seiner exotischen Natur zieht Madagaskar jährlich viele Reisende an. Auch ich hatte Ende Januar die Chance, dieses eindrucksvolle Land und dessen Bewohner im Zuge einer Dienstreise kennenzulernen. Rückblickend kann ich sagen, dass mich diese Reise und die Begegnung mit den Menschen vieles gelehrt und meine Sicht der Dinge verändert haben… (mehr …)