ADRA Deutschland – Blog

Katastrophenhilfe

Dürre in Kenia – ADRA verteilt Lebensmittel

Die heftige Dürreperiode in Kenia hat zu großen Ernteeinbußen und Verlusten von Viehbeständen geführt. Die Menschen können sich selbst nicht mehr versorgen und sind vom Hungertod bedroht. In vielen Teilen des Landes wurde deshalb der Katastrophenzustand ausgerufen. Um diese große Not zu lindern, verteilt ADRA Lebensmittelrationen mit u.a. Maismehl, Bohnen und Reis an betroffene Familien in Bisil.

Lebensmittelverteilung in Kenia

Lebensmittelhilfe für Massai in Kenia

ADRA hilft nach Flut-Katastrophe in Peru

Anhaltende Regenfälle haben in Peru zu schweren Überflutungen geführt. Hunderttausende Menschen sind von der Katastrophe betroffen. ADRA verteilt Hilfsgüter an die Betroffenen und schenkt ihnen neue Hoffnung.

Nach Hurrikan Matthew auf Haiti: ADRA leistet Seuchenprävention

Auch Monate nachdem Hurrikan Matthew über Haiti hinwegfegte, ist ADRA weiterhin auf der Insel aktiv. Vor allem Cholera ist nach wie vor ein großes Problem für die Bevölkerung und die Lage ist weiterhin kritisch. ADRA führt in Roche à Bateau Hygieneschulungen durch und verteilt 3 Mal pro Woche Gutscheine für Hygieneartikel. So werden örtliche Händler unterstützt und die Betroffenen können individuell und bedarfsgerecht die benötigten Dinge einkaufen. Die Teilnahme an den Hygienetrainings ist Voraussetzung für den Erhalt der Gutscheine. Außerdem werden für bedürftige Haushalte Wasserfilteranlagen ausgegeben.

Satchat Peusonna ist eine der Begünstigten von ADRA auf Haiti.

Schulung zur Prävention von Cholera und Typhus

Mein Name ist Satchat Peusonna. Ich habe an einer Schulung zur Prävention von Cholera sowie Typhus sowie zu allgemeinen Hygienemaßnahmen teilgenommen. Danach erhielt ich einen Wasserfilter und ADRA zeigte mir, wie man ihn benutzt und reinigt. Außerdem bekam ich einen Gutschein für ein Hygienepaket, das Produkte wie Binden, Zahnpasta, Zahnbürste, Seife und Shampoo beinhaltet. Ich bin sehr zufrieden damit, wie ADRA sich um ums kümmert!

 
 

Francois ist froh über die Hilfe von ADRA auf Haiti.

Sauberes Wasser dank Wasserfilter

Ich bin Francois St. Phyun. Von ADRA habe ich ein Training zur Prävention von Cholera erhalten sowie einen Gutschein für ein Hygienepaket. Ich bekam auch einen Wasserfilter, den ich dringend brauche und man erklärte mir, wie man ihn benutzt. Mit dem Gutschein konnte ich unter anderem Zahnpasta, Binden, Shampoo, Seife und Waschmittel kaufen. Ich möchte mich bei ADRA für alles bedanken!

 
 
 
 

Altagrace

ADRA hat mein Geschäft wieder aufgebaut

Mein Name ist Altagrace und ich wohne in der Innenstadt von Roche à Bateau auf Haiti. Vor dem Hurrikan hatte ich ein kleines Ladengeschäft, denn meine Mutter muss sieben Kinder alleine versorgen. Mit meinem Geschäft habe ich sie unterstützt. Leider hat der Hurrikan es komplett zerstört. Dank ADRA kann ich es jetzt wieder fortführen, denn ADRA vergibt Gutscheine, mit denen Bedürftige Waren, wie etwa Hygieneprodukte, in meinem Laden erwerben können.
Ich möchte bei mich bei ADRA bedanken, dass ich als Dienstleister ausgewählt wurde und mit meinem Geschäft wieder Geld verdienen kann. So kann ich meine Mutter unterstützen und mein Studium an der Krankenschwesternschule fortsetzen!

ADRA leistet Nothilfe für Vertriebene in Nigeria

Die fundamentalistische Gruppe „Boko Haram“ verursacht insbesondere seit Ende 2014 großes Leid im Norden Nigerias und in Teilen angrenzender Länder. Millionen Menschen sind seitdem in Nigeria und den Nachbarstaaten Tschad, Niger und Kamerun auf der Flucht. Das Welternährungsprogramm schätzt, dass allein im Nordosten Nigerias 4,5 Millionen Menschen auf Nahrungsmittehilfen angewiesen sind. Überfüllung, der Mangel an Nahrung und die verheerenden Zustände in den Flüchtlingslagern bringen Betroffene dazu, wieder in ihre Dörfer zurückzukehren. ADRA unterstützt Rückkehrer in Adamawa und Born durch die Versorgung mit Nahrung. Witwen, Frauen, Kinder und ältere Menschen werden dabei besonders berücksichtigt. ADRA vergibt an betroffene Haushalte Lebensmittelpakete, die unter anderem Reis, Bohnen, Mehl und Mais enthalten. Dadurch wird der tägliche Kalorienbedarf der Menschen gedeckt und sie müssen nicht länger Hunger leiden. Rund 2.500 Menschen profitieren von diesem Projekt.

Lebensmittelpakete für Vertriebene in Nigeria.
Die Lebensmittelpakete beinhalten unter anderem Reis, Bohnen, Mehl und Mais.
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Jemen – Hilfe, die einen Unterschied macht

Fernab der Weltöffentlichkeit ereignet sich eine Hungerkatastrophe im Jemen, denn in weiten Teilen des Landes herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände. Viele Familien fliehen aus ihren Heimatgebieten und suchen in Flüchtlingscamps Zuflucht. Eine medizinische Grundversorgung ist für diese Menschen aber nicht geregelt. Einfache Gesundheitsprobleme wie Durchfallerkrankungen oder Erkältungen können ohne die richtige Versorgung schnell zum Tod führen – inbesondere bei Kindern.

Ein Hoffnungsschimmer für die Menschen im Jemen

Aber es gibt auch Positives zu berichten, wie bei diesem Kind, dem gerade noch rechtzeitig geholfen werden konnte. Als die Ärzte es vorfanden, war es dehydriert, hatte Fieber und eine Lungenentzündung. Jetzt ist es drei Monate alt und nach intensiver medizinischer Behandlung hat es sich altergemäß gut entwickelt. So geben die zwei mobilen medizinischen Einheiten von ADRA den Menschen im Regierungsbezirk Hudaidah wieder neue Hoffnung.

Krankes Kind im Jemen - vor und nach medizinischer Behandlung

Cholera bleibt Bedrohung nach Hurrikan Matthew auf Haiti

Nach Hurrikan Matthew ist ADRA weiterhin auf Haiti aktiv. Vor allem Cholera ist nach wie vor ein großes Problem für die Bevölkerung und die Lage auf der Insel ist weiterhin kritisch. ADRA führt in Roche à Bateau Hygieneschulungen durch und verteilt 3 Mal pro Woche Gutscheine für Hygieneartikel. So werden örtliche Händler unterstützt und die Betroffenen können individuell und bedarfsgerecht die benötigten Dinge einkaufen. Die Teilnahme an den Hygienetrainings ist Voraussetzung für den Erhalt der Gutscheine. Außerdem werden für bedürftige Haushalte Wasserfilteranlagen ausgegeben.

Zerstörtes Haus
Zerstörtes Haus am Strand von Haiti
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ADRA gibt neue Hoffnung nach Hurrikan Matthew auf Haiti

Marie-Denise Dorviler ist 53 Jahre alt und Mutter von neun Kindern. Hurrikan Matthew war für sie der größte Albtraum ihres Lebens. Die Familie lebt in Fond-des-Frères, einem abgelegenen Dorf im Süden Haitis. Ihr Haus bestand nur aus Holz- und Metallplatten und konnte dem Sturm nicht standhalten. Marie hat mit ihrer Familie Zuflucht in einer Schule gefunden. „Trotz der Umstände danke ich Gott, dass wir den Hurrikan überlebt haben“, sagt sie mit einem Lächeln und Tränen in den Augen.

Marie mit ihrer Familie vor ihrem zerstörten Haus auf Haiti

Die Ernten sind zerstört

Seit der Katastrophe schlafen sie zusammen mit weiteren dreißig Familien aus dem Dorf in der Schule. Tagsüber verbringt die Familie ihre Zeit bei ihrem zerstörten Haus und versucht zur Normalität zurückzufinden. Aber das ist nicht leicht. Schließlich haben sie kein Dach über dem Kopf und Marie muss um Lebensmittel betteln: „Ich habe andere Menschen um Kartoffeln gebeten, damit ich meine Familie ernähren kann. Vor Matthew haben ich und mein Mann selbst angebautes Gemüse auf dem Markt verkauft. Der Sturm aber hat unsere gesamten Ernten zerstört und wir haben nichts mehr, was wir verkaufen können.“

Neue Hoffnung!

Wie Marie kämpfen tausende Menschen in abgelegen Orten im Süden Haitis täglich um ihr Überleben. Daher unterstützt ADRA seit der Katastrophe die Dörfer mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Wasseraufbereitungsanlagen sowie Ausrüstung zum Bau provisorischer Unterkünfte.

„Es gibt mir Hoffnung Menschen zu sehen, die uns helfen“, sagt Marie. „Ich kann ADRA für das, was für mich und meine Familie getan wird, nur herzlich danken!“

Neubau der Kita Spieloase in Pirna nach Hochwasser in vollem Gange

Die durch das Hochwasser 2013 entstandenen Schäden an der Kita Spieloase in Pirna ermöglichten keinen Weiterbetrieb am bisherigen Standort. Die Kita zog zunächst in einen Interimsstandort nach Graupa. Es erfolgte der Beschluss, den alten Standort, der in der Hochwasserzone liegt, nicht mehr zu nutzen und einen Neubau an anderer Stelle zu errichten. Für diese Baumaßnahme wird ein Mehrbedarf benötigt, der zum Teil von Spenden gedeckt werden muss. ADRA gehört zu den Geldgebern.

Die Bauarbeiten im Pirnaer Stadtteil Copitz sind jetzt in vollem Gange. Vertreter der Spenderorganisationen haben gemeinsam mit Vertretern der Stadt Pirna die Baustelle besichtigt.

Wiederaufbau der Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe Jena

2013 wurde die Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe in Jena vom Hochwasser der Saale überflutet. Eine Fläche von 4.500 Quadratmetern stand kniehoch unter Wasser. Trotz aller Bemühungen entstand ein enormer Schaden am Bauwerk sowie der Ausstattung. Vor allem Maschinen und Einrichtungsgegenstände wurden beschädigt und mussten ausgetauscht werden. Dank ADRA konnten diverse Investitionsgüter angeschafft sowie der Eingangsbereich und die Garage umgebaut werden. Mit den Hilfsmaßnahmen wurden die ursprünglichen Arbeitsbedingungen für 290 Mitarbeiter mit Behinderungen und 62 Fachkräfte nicht nur wiederhergestellt, sondern auch verbessert.

Hochwasser
Hochwasser
Das Hochwasser im Jahr 2013 hat das gesamte Gelände überflutet.
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