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ADRA leistet Nothilfe für Vertriebene in Nigeria

Die fundamentalistische Gruppe „Boko Haram“ verursacht insbesondere seit Ende 2014 großes Leid im Norden Nigerias und in Teilen angrenzender Länder. Millionen Menschen sind seitdem in Nigeria und den Nachbarstaaten Tschad, Niger und Kamerun auf der Flucht. Das Welternährungsprogramm schätzt, dass allein im Nordosten Nigerias 4,5 Millionen Menschen auf Nahrungsmittehilfen angewiesen sind. Überfüllung, der Mangel an Nahrung und die verheerenden Zustände in den Flüchtlingslagern bringen Betroffene dazu, wieder in ihre Dörfer zurückzukehren. ADRA unterstützt Rückkehrer in Adamawa und Born durch die Versorgung mit Nahrung. Witwen, Frauen, Kinder und ältere Menschen werden dabei besonders berücksichtigt. ADRA vergibt an betroffene Haushalte Lebensmittelpakete, die unter anderem Reis, Bohnen, Mehl und Mais enthalten. Dadurch wird der tägliche Kalorienbedarf der Menschen gedeckt und sie müssen nicht länger Hunger leiden. Rund 2.500 Menschen profitieren von diesem Projekt.

Lebensmittelpakete für Vertriebene in Nigeria.
Die Lebensmittelpakete beinhalten unter anderem Reis, Bohnen, Mehl und Mais.
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