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Interview mit Reimund Peters – Abteilungsassistent bei ADRA Deutschland

Reimund Peters

Das Interview führte Ioanna Maria, Schülerin des Gymnasiums Eleonorenschule in Darmstadt. Sie hat sich einige Tage als Praktikantin in der Unternehmenskommunikation von ADRA Deutschland umgesehen.

Wie bist du auf ADRA Deutschland gestoßen?

Ich habe einige Zeit in Österreich gelebt und dort mein Abitur (Matura) absolviert. Danach wollte ich etwas erleben und nicht gleich ins Berufsleben einsteigen.
Ich wollte andere Kulturen kennenlernen und mit ADRA ins Ausland gehen. Leider hat es nicht geklappt. Auch ein freiwilliges soziales Jahr bei ADRA Österreich im Inland kam nicht zustande.

Durch den Kontakt zu einer Freiwilligen von ADRA Deutschland bot sich eine neue Möglichkeit. Warum nicht bei ADRA Deutschland den Bundesfreiwilligendienst absolvieren? ADRA Deutschland hat meine Bewerbung angenommen und so begannen meine ersten Schritte mit ADRA Deutschland.

Was hat dich letztendlich dazu gebracht bei ADRA Deutschland zu bleiben und hier zu arbeiten?

Wie bereits erwähnt, war es ja mein Ziel, nach dem Abitur etwas Anderes zu erleben. Meine Vorstellung war es, in einer sozialen Einrichtung tätig zu sein und gemeinsam Menschen in Not zu unterstützen. Ich möchte aktiv dabei mithelfen, Menschen wieder Hoffnung zu geben. Besonders nach Naturkatastrophen brauchen die Betroffenen Hilfe und Unterstützung, aber auch langfristig gesehen gibt es weltweit große Not. So möchte ich einen Teil dazu beitragen, bedürftigen Menschen zu helfen und etwas zu verändern.

Wie hast du dich für den Bereich entschieden, in dem du jetzt arbeitest?

Begonnen habe ich meinen Bundesfreiwilligendienst bei ADRA in der Logistikabteilung. Hier habe ich Fahrten durchgeführt und bei Arbeiten rund um das Haus mitgeholfen. Die Arbeiten und Herausforderungen in dieser Abteilung haben mir sehr gut gefallen. Noch während meines Bundesfreiwilligendienstes bekam ich das Angebot, eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation zu machen. Ich habe diese Chance sofort genutzt.

Während meiner Ausbildung habe ich in vielen Bereichen gearbeitet, zuletzt auch in der Abteilung Unternehmenskommunikation. Hier bin ich „hängengeblieben“. Am Ende meiner Ausbildung wurde mir eine Stelle in dieser Abteilung angeboten, die ich gerne annahm.

Was waren deine ersten Eindrücke? Haben sich diese Eindrücke bewährt?

Einer meiner ersten Eindrücke war, dass die Arbeit hier sehr vielfältig ist. Man hat viel mit Menschen zu tun. Als ich hier angefangen habe, hatte gerade die jährlich stattfindende „Aktion Kinder helfen Kindern!“ begonnen.

Bei dieser Aktion geht es darum, dass Kinder von sich aus für andere bedürftige Kinder Pakete mit Spielzeug, Kuscheltieren und weiteren Geschenken packen. Dabei fand ich es interessant, die komplette Aktion einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Vor meiner Zeit bei ADRA hatte ich selber solche Pakete gepackt.

Jetzt konnte ich miterleben, wie die Organisation und der Ablauf der Aktion durchgeführt werden. Ich habe einen Einblick erhalten, wie sowohl die freiwilligen Helfer als auch die Mitarbeiter von ADRA Deutschland dies alles organisieren.
Ich habe dabei geholfen, die Pakete zu kontrollieren, in den LKW zu verstauen und den Transport fertig zu machen, damit die Pakete zu den bedürftigen Kindern kommen. Durch diese Aktion habe ich viele unterschiedliche Menschen kennengelernt. Ich empfinde die Arbeit mit dieser Aktion als sehr wertvoll.

Was motiviert dich dazu, jeden Tag deiner Arbeit nachzugehen?

Ich persönlich verfolge das gleiche Ziel, für das ADRA sich einsetzt: Bedürftigen Menschen in Not zu helfen, damit sie wieder ein lebenswertes Leben führen können. Diese Gedanken motivieren mich bei meiner Arbeit.

An welches Ereignis wirst du dich immer erinnern?

Ein Ereignis, an das ich mich immer erinnern werde, ist die 25-Jahr-Feier von ADRA. Meine Aufgabe war es die Gäste, die am Flughafen ankamen, abzuholen und zum Hotel zu fahren. So bin ich viel unterwegs gewesen und habe viele neue ADRA-Mitarbeiter und andere Gäste kennengelernt. Und da ich gerne Auto fahre, hat mir diese Aufgabe noch mehr Spaß gemacht.

Danke für das Interview!

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